Fristenplaner für Vergabeverfahren

Wer eine Frist bei einer öffentlichen Ausschreibung verpasst, scheidet meist automatisch aus der Wertung aus. Ein Fristenplaner hält alle Termine an einem Ort fest.

Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung. Welche Fristen im Einzelfall gelten, ergibt sich immer aus der jeweiligen Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen.

Welche Fristen sollte ein Fristenplaner erfassen?

FristBedeutung
Frist für BieterfragenLetzter Termin, um Rückfragen zu den Vergabeunterlagen zu stellen
AngebotsfristSpätester Zeitpunkt für die verbindliche Angebotsabgabe
BindefristZeitraum, in dem das abgegebene Angebot gültig bleibt
NachforderungsfristFrist zum Nachreichen fehlender Unterlagen, falls vom Auftraggeber eingeräumt
Interne VorlauftermineEigene Meilensteine für Kalkulation, Freigabe und Unterschrift

So planen Sie rückwärts von der Angebotsfrist

Was passiert, wenn ich die Angebotsfrist verpasse?

Nach Ablauf der Angebotsfrist eingehende Angebote werden in der Regel von der Wertung ausgeschlossen, unabhängig vom Grund der Verspätung. Ein Fristenplaner mit ausreichend Vorlaufzeit für Kalkulation, Freigabe und Versand hilft, diesen Fall zu vermeiden.

Wie weit im Voraus sollte ich beginnen?

Das hängt vom Umfang der Ausschreibung ab. Üblich ist es, direkt nach Sichtung der Vergabeunterlagen einen Rückwärtsplan von der Angebotsfrist aus zu erstellen, damit für Rückfragen, Kalkulation und interne Freigaben genug Zeit bleibt.

Fertige Excel-Vorlage für den Fristenplaner plus 5 weitere Vorlagen im Vergabe-Vorlagenpaket für 19 €.

Vorlagenpaket ansehen

Weitere kostenlose Inhalte: Checkliste Vergabeunterlagen · Kalkulationshilfe · Referenzliste